Immobilie kaufen

Der Notartermin – der Höhepunkt Ihres Immobilienkaufs

Höhepunkt Notartermin beim Immobilienkauf – Leben am Bodensee

Der Notartermin stellt den Höhepunkt beim Hauskauf dar. Alle Aktivitäten sind auf diesen Termin ausgerichtet. Der Weg bis dahin ist nicht immer leicht. Wir zeigen Ihnen, wie der Notartermin abläuft und was danach noch passiert.

Was passiert vor dem Notartermin?

In der Regel erhalten Sie den vorbereiteten Kaufvertragsentwurf des Notars mindestens 2 Wochen vor Ihrem Notartermin. Prüfen Sie den Vertragsentwurf genau und klären Sie offene Fragen am besten schon im Vorfeld ab. So gibt es später keine bösen Überraschungen mehr.

Wie läuft ein Notartermin ab?

Die Personalausweise beider Vertragsparteien sind zu Beginn dem Notar vorzulegen. Der Notar verliest anschließend den Vertragsentwurf und erläutert dabei juristische Begriffe. Es besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu besprechen und Unklarheiten anzusprechen. Der Notar ist dabei verpflichtet, Sie umfassend und neutral zu beraten. Falls noch Korrekturen am Vertragswerk notwendig sind, werden diese schriftlich im Kaufvertrag geändert. Anschließend unterschreiben Käufer und Verkäufer den endgültigen Kaufvertrag. Durch die Unterschrift des Notars ist der Vertrag notariell beglaubigt und somit rechtskräftig. Käufer und Verkäufer erhalten später eine Abschrift des Kaufvertrages, der durch ein Notarsiegel zusammengehalten wird.

Was passiert nach dem Notartermin?

Zwischen dem Notartermin und dem Abschluss des Immobilienverkaufs werden noch folgende Angelegenheiten geklärt.

Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt

  • Im Anschluss an den Notartermin veranlasst der Notar beim Grundbuchamt eine Auflassungsvormerkung.

Veräußerungsanzeige beim Finanzamt

  • Der Notar muss dem Finanzamt eine Veräußerungsanzeige zusenden, in der die steuerlich relevanten Daten des Kaufvertrages aufgeführt sind. Das Finanzamt fordert daraufhin den Käufer zur Zahlung der Grunderwerbssteuer auf. Zahlt der Käufer die Steuer, so übersendet das Finanzamt dem Notar eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Erhält der Notar keine Unbedenklichkeitsbescheinigung, dann darf auch keine Umschreibung des Eigentums auf den Käufer erfolgen.

Fälligkeitsmitteilung

  • Sind alle Voraussetzungen erfüllt, bekommt der Käufer von dem Notar eine Fälligkeitsmitteilung zugeschickt. Der Käufer kann sich jetzt sicher sein, dass es keine Unstimmigkeiten mehr gibt. Die Immobilie kann nun guten Gewissens bezahlt werden.

Die Grundbucheintragung nach dem Notartermin

  • Ist der Kaufpreis direkt auf dem Konto des Verkäufers oder auf dem vereinbarten Notaranderkonto eingegangen, stellt der Notar beim Grundbuchamt den Antrag auf Eintragung des neuen Eigentümers, woraufhin der neue Eigentümer in das Grundbuch eingetragen wird.

Stand: April 2021

Weitere Artikel aus dem Immobilien-Magazin

Vorschaubild: Die 10 besten Einrichtungsideen – Leben am Bodensee
Wohnservices
Unsere Einrichtungsideen für Ihr Zuhause
Verwandeln Sie Ihr Zuhause in eine Wohlfürhloase. Unsere Einrichtungstipps helfen Ihnen dabei.
Artikel lesen
Vorschaubild Smart Home – Leben am Bodensee
Wohnservices
Smart Home – was ist das eigentlich?
Wir erklären Ihnen, was ein Smart Home ist und welche Vor- und Nachteile es bietet.
Artikel lesen
Vorschaubild Versicherungen für Immobilienbesitzer – Leben am Bodensee
Immobilie kaufen
Versicherungen für Immobilienbesitzer
Schützen Sie, als Immobilienbesitzer mit den richtigen Versicherungen, was Ihnen lieb und teuer ist.
Artikel lesen